19.10.10 14:39 · Alter: 1 year

Fitness - Speicherwunder Mensch

Fitness - Der Mensch das Speicherwunder

Der Mensch ist ein Speicherwunder. Ständig ist er bemüht, Energie für schlechtere Zeiten und große Anstrengungen zu bunkern – vornehmlich an Bauch, Hüften und Beinen. Doch sammeln und jagen gehören längst der Vergangenheit an. Die Folge: Die Energiespeicher in Form von Fettpolstern bleiben dauerhaft erhalten. Allein in zehn Prozent Körperfett stecken 100.000 Kilokalorien. 30 Marathonläufe ließen sich aus einem solchen Energiedepot bestreiten, jedenfalls in der Theorie.

Die Praxis sieht anders aus: Würde der Körper seine Fettreserven gleich anzapfen, würden die Pfunde durch Sport schnell purzeln. Der Körper bezieht aber die Energie nicht direkt aus dem Hüftspeck, sondern zuerst aus ökonomischeren Quellen – beispielsweise aus der schnelleren Zuckerverbrennung. Dabei greift er auf die Kohlenhydratspeicher des Körpers zurück, die jedoch nur begrenzt Energie liefern. 

Aktiver Zugriff auf Fettzellen

Eine gute Nachricht gibt es aber doch: Der Körper kann lernen, vermehrt auf die Fettzellen zurückzugreifen. Lauf-Novizen verbrennen beispielsweise während eines lockeren halbstündigen Trainings nur etwa zehn Gramm Fett. Drei Monate später schaffen sie in der gleichen Zeit schon 20 Gramm. Je stärker sich der Körper auf lange Belastungen einstellt, desto stärker bezieht er seine Energie aus den Fettreserven. Zwei Trainingseinheiten pro Woche sind dafür das Minimum – am besten in Kombination mit Muskelaufbautraining. Ein trainierter Bauch sieht nicht nur straffer aus, das Mehr an Muskelmasse erhöht auch den Grundumsatz und verbrennt rund um die Uhr zusätzliche Energie. Ideal ist ein Krafttraining nach dem Ausdauertraining oder separat gleichmäßig über die Woche verteilt. In dieser Reihenfolge nutzt der Körper stärker seine Fettreserven, haben Studien ergeben. Auch hier sind zwei Trainingseinheiten pro Woche ratsam.

Dass jeder Mensch etwas für seine Fitness und damit auch für seine Gesundheit tun muss, gehört mittlerweile längst zum Allgemeinwissen. Durch ein moderates und gesundheitsorientiertes Training in einem Fitness-Studio kann man Zivilisationskrankheiten wie Rückenbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Es gilt dabei eine geeignete Einrichtung zu finden, die auf individuelle Bedürfnisse eingeht und eine optimale Betreuung bietet. Für Laien ist es allerdings schwierig, zu beurteilen, ob ein Studio gut oder schlecht ist.

Bedürfnisse und Motive sollten zunächst in einem ausführlichen Gespräch mit einem qualifizierten Trainer diskutiert werden. Hier sollten die Trainingsziele, die derzeitige körperliche Fitness sowie eventuelle Krankheiten zur Sprache kommen. Wichtig: Der Trainer muss über eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Fitness verfügen. 

Der Fitness-Check

Die körperliche Leistungsfähigkeit in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination sollte mit Hilfe eines Eingangs-Checks ermittelt werden. Auf der Basis dieses Fitness-Checks sollte vom Trainer der individuelle Trainingsplan erstellt werden. Dieser sollte auf die persönlichen Problemzonen (z.B. schwache Rückenmuskulatur) und auf die Trainingsziele ausgerichtet sein. Bei einem weiteren Termin sollte der Trainer mindestens einmal mit dem Sportler das komplette Trainingsprogramm durchlaufen. Er sollte hierbei die Einstellung und Anwendung des jeweiligen Trainingsgerätes erläutern und vorführen.  Während der gesamten Öffnungszeiten des Studios muss qualifiziertes Personal vor Ort sein, um Sie beim Training optimal betreuen zu können. So kann vermieden werden, dass falsch ausgeführte Übungen zu Schäden führen.

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      Für den sportmotivierten Laien ist es in der Regel schwierig, zu beurteilen, ob ein Studio gut oder schlecht ist. Es ist generell wichtig und richtig, hohe Ansprüche an Personal und Einrichtung zu stellen, auch im Hinblick auf die eigene Gesundheit und sein ambitioniertes Vorhaben.
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